So nun reisen wir definitiv in den Norden von Ecuador. Verena fährt uns zu einer geeigneten Busstation, von wo aus wir nach Otavalo reisen können. Die reguläre Strasse Quito-Otavalo ist immer noch gesperrt, da es immer noch Nachbeben gibt. Insgesamt wurden seit dem 12. August zirka 80 Nachbeben registriert.

Nach etwa zweieinhalb Stunden erreichen wir Otavalo. Wir wissen natürlich nicht, wo aussteigen, aber die Fahrgäste im Bus helfen uns den Ausstieg Peguche zu finden. Wenn man aussteigen will, muss man wissen wo man dies tun will und man muss den Busfahrer, bzw. den Begleiter mit einem gracias auffordern zu halten.
Nach einem kurzen Fussmarsch durch Peguche, erreichen wir unser Hotel Aya Huma, wo wir die nächsten drei Nächte schlafen werden. Das Hotel liegt direkt an der Bahnline Otavalo-Ibarra. Die stillgelegte Strecke wird nächstens wieder in Betrieb genommen. Im Moment dient sie den Leuten und Tieren von Peguche als Fussweg.


Am Nachmittag besuchen wir die Cascade de Peguche sowie das Dorf Peguche.




In Peguche werden viele der berühmten Otavalo-Stoffe gewoben, meistens in kleinen Familienbetrieben mit einem elektrischen oder einem mechanischen Webstuhl im Wohnhaus.
